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Lohnbuch

Das Lohnbuch rechnet je Bewacher und Monat den Lohn aus (Grundlohn, Zuschläge, Brutto) und bereitet ihn fertig für den Steuerberater auf — die Seite nutzt du als Owner oder Disponent.

Was das Lohnbuch macht

Das Lohnbuch ist die Geld-Seite deiner Firma. Es verdichtet die freigegebenen Schichten eines Monats zu einer Lohn-Zeile je Mitarbeiter:

  • Grundlohn — geleistete Ist-Stunden mal Stundensatz.
  • Zuschläge — Nacht, Sonntag, Feiertag oder sonstiger Zuschlag, sofern das Zuschläge-Feature eingerichtet ist und im Monat solche Stunden anfielen.
  • Brutto — Grundlohn plus alle Zuschläge.

Das Ergebnis exportierst du als Excel im DATEV- oder Lexware-Format oder als Gesamtübersicht.

Halte das Lohnbuch von zwei ähnlich klingenden Bereichen getrennt:

  • Das Reporting ist rein operativ (Mengen, Einsätze, Stunden) und zeigt keine Löhne.
  • Der Bewacher sieht seine eigenen Abrechnungen nur in der Handy-App unter /me/lohnbuch (Tab „Lohn") — das ist eine andere Seite.

Achtung: Das Lohnbuch ist ein optionales Zusatz-Feature. Es ist doppelt abgesichert und standardmäßig aus: Der Plattform-Admin muss den Schalter nav_lohnbuch je Firma freischalten, und deine Rolle muss Owner oder Disponent sein. Fehlt eines von beidem, taucht „Lohnbuch" gar nicht erst in der Seitenleiste auf.

So funktioniert's

  1. Öffnen und Monat wählen — Klicke in der linken Seitenleiste auf „Lohnbuch" (Geldbeutel-Symbol). Oben rechts blätterst du mit den Pfeilen zwischen den Monaten; die Zahlen aktualisieren sich sofort. Die graue Zeile über der Tabelle fasst Mitarbeiter, Stunden und Gesamt-Brutto zusammen.
  2. Überblick lesen — Die Haupttabelle zeigt Mitarbeiter, Std (Ist), Grundlohn, je nach Monat die Zuschlags-Spalten und ganz rechts Brutto. Die fett gedruckte Gesamt-Zeile summiert alles über die angezeigten Mitarbeiter. Zuschlags-Spalten erscheinen nur, wenn im Monat tatsächlich solche Zuschläge angefallen sind.
  3. Detail öffnen — Ein Klick auf eine Mitarbeiter-Zeile öffnet von rechts ein Fenster mit Soll, Ist, Differenz, Bruttolohn und der Liste aller Schichten des Monats. Schließen per Klick daneben oder auf das X.
  4. Export für Steuerberater — Der Button oben rechts öffnet ein kleines Menü. Wähle „DATEV-Format (Excel)" für den DATEV-Lohnimport (Grundlohn und jede Zuschlagsart einzeln, Personalnummer gleich EPIN) oder „Excel (Gesamtübersicht)" für eine Zeile je Mitarbeiter plus Gesamt-Zeile.
  5. Monat abschließen — Ist der Monat geprüft, klicke auf „Monat abschließen" (Schloss-Symbol) und bestätige im Dialog mit „Abschließen". Danach steht oben die grüne Marke „Abgeschlossen".

„Erweitert": Stundensätze und weitere Exporte

Klappe unter der Tabelle den Bereich „Erweitert" auf. Dort findest du:

  • Drei Kacheln mit dem Stunden-Überblick (Gesamtstunden Soll, Gesamtstunden Ist, Überstunden).
  • Die Detailtabelle mit Stundensätzen. Um einen Satz zu setzen oder zu ändern, klicke in der Spalte „Stundensatz" auf den Betrag (bzw. auf „Nicht gesetzt"), tippe den Wert ein und drücke Enter. Die Bestätigung „Stundenlohn gespeichert" erscheint; mit Esc brichst du ab.
  • Den Button „Weitere Exporte" mit „Excel (pro Auftraggeber)", „Excel (pro Nachunternehmer)", „Lexware-Format" und „Lohnbuch-Detail (Excel)". Der Eintrag „DATEV Belegdruck" ist mit der Marke „Bald verfügbar" ausgegraut.
  • Über „Lohn-PDFs / ZIP" wechselst du zum Personalakten-Upload, um Lohnzettel zu hinterlegen.
  • Ganz unten die Tabelle „Lohnbuch-Detail" mit jeder einzelnen freigegebenen Schicht inklusive GPS-Nachweis und „Freigegeben von".

Voraussetzungen

  • Du bist als Owner oder Disponent angemeldet und der Schalter nav_lohnbuch ist für deine Firma frei.
  • Im gewählten Monat gibt es freigegebene Schichten. Nur freigegebene Arbeit zählt — geplante oder abgelehnte Schichten fließen bewusst nicht ein.
  • Die Mitarbeiter haben einen Stundensatz hinterlegt. Fehlt er, bleibt der Lohn bei 0 und die Person wird mit „Satz fehlt" markiert.

Häufige Fehler

  • „Lohnbuch" fehlt in der Seitenleiste — Das Feature ist nicht freigeschaltet (Schalter nav_lohnbuch, Standard aus) oder deine Rolle ist nicht Owner/Disponent. Beides muss zutreffen. Auch der direkte Aufruf von /dashboard/lohnbuch leitet dann bewusst aufs Dashboard weiter.
  • „Noch keine abgerechneten Schichten" — Im gewählten Monat gibt es keine freigegebenen Schichten. Wähle einen anderen Monat oder gib die Schichten im Bereich „Schichten" frei.
  • Brutto zeigt „Satz fehlt", Lohn bleibt 0 — Für diesen Mitarbeiter ist kein Stundensatz hinterlegt. Öffne „Erweitert", trage in der Spalte „Stundensatz" den Betrag ein. Ohne Satz wird bewusst kein Betrag erfunden.
  • Keine Zuschlags-Spalten, obwohl nachts gearbeitet wurde — Zuschlags-Spalten erscheinen nur, wenn im Monat tatsächlich ein Zuschlag anfiel und das Zuschläge-Feature mit passenden Regeln eingerichtet ist. Ohne Regelwerk zeigt das Lohnbuch nur den Grundlohn.
  • Personalnummer im DATEV-/Lexware-Export ist leer — Der Mitarbeiter hat keine EPIN hinterlegt; sie dient als stabile Personalnummer. Trage die EPIN beim Mitarbeiter nach.

Tipp: Läuft die Firma im additiven Zuschlag-Modus, blendet das Lohnbuch den Hinweis „Additive Zuschläge aktiv" ein: Sonntag-, Nacht- und Feiertagszuschlag werden gestapelt, Grundlohn und Stunden je Zeitscheibe aber nur einmal gezählt. Abschluss und Exporte bleiben in diesem Modus freigegeben.

Achtung: Ein erneuter Abschluss desselben Monats überschreibt die gespeicherte Abrechnung — er legt keine Dublette an. Der Warntext im Dialog ist streng formuliert; technisch ersetzt ein zweiter Abschluss die Werte.

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